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  • گام جدید ایران تا چه اندازه خطرناک است؟ [دیلان دانیل بومر، دی ولت (آلمان)، 7 سپتامبر 2019] (اداره کل رسانه های خارجی، مترجم: عطیه خرم)
  • 154835   ۱۳۹۸/۰۶/۲۰
  • روز شنبه بهروز کمالوندی، سخنگوی آژانس هسته ای ایران گفت جمهوری اسلامی تحقیقات خود را در مورد انواع جدید سانتریفیوژ از سر خواهد گرفت. این سانتریفیوژها برای تبدیل اورانیوم معدنی به سوخت مناسب، چه برای راکتورها و چه برای سلاح های هسته ای استفاده می شوند.
  • گام جدید ایران تا چه اندازه خطرناک است؟
    روز شنبه بهروز کمالوندی، سخنگوی آژانس هسته ای ایران گفت جمهوری اسلامی تحقیقات خود را در مورد انواع جدید سانتریفیوژ از سر خواهد گرفت. این سانتریفیوژها برای تبدیل اورانیوم معدنی به سوخت مناسب، چه برای راکتورها و چه برای سلاح های هسته ای استفاده می شوند.
    کمالوندی ادامه داد، ایران همچنین می خواهد تحقیقات خود را در مورد انواع جدیدتر سانتریفیوژ IR-2، IR-4، IR-5 و IR-6 ادامه دهد. این نکته در ابتدا قابل توجه به نظر نمی رسد، زیرا توسعه مدل های 4، 5 و 6 به طور خاص پیشرفت چندانی نداشته است. به گفته الی هاینونن، معاون پیشین بازرسی آژانس بین المللی انرژی هسته ای، فقط چند نمونه اولیه این مدل ها موجود هستند.
    برخی از کارشناسان حتی انتظار چنین اقدامی را داشتند، زیرا فرض بر این است که ایران در حال حاضر نمی خواهد تنش ها را بیش از حد افزایش دهد. با این حال نکته قابل توجه به کار اندازی دوباره مدل IR-2 است. IR-2 نسخه پیشرفته تر IR-1 است و حداقل 1000 نمونه کابردی آن در ایران وجود دارد. سانتریفیوژهای مدل IR-2 می توانند اورانیوم را با چهار تا پنج برابر سرعت سانتریفیوژهای IR-1 غنی کنند.
    بنابراین، اگر ایران تصمیم بگیرد که تحقیقات هسته ای همچنین شامل استفاده گسترده از این تجهیزات است، می تواند به سرعت زمان مورد نیاز برای دستیابی به بمب را از یک سال به چند ماه کاهش دهد. همچنین کمالوندی روز شنبه تهدید کرد که ایران به راحتی قادر است اورانیوم را تا سطح 20 درصد غنی سازد.
    ایران هنوز جرات برداشتن چنین گامی را ندارد. احتمال دارد علت این باشد که در حال حاضر هنوز هم امکان برگزاری مذاکرات جدید وجود دارد. امانوئل ماکرون، رئیس جمهور فرانسه در تلاش است مذاکرات جدیدی را با تهران و واشنگتن آغاز کند و برای هموار کردن این مسیر پیشنهاد ارائه کمک های مالی به ایران برای کم کردن تأثیر تحریم های اقتصادی اخیر آمریکا را مطرح کرده است.
    منبع: اداره کل رسانه های خارجی

     

    Wie gefährlich ist der jüngste Schritt des Iran?
    07.09.2019 Daniel-Dylan Böhmer Die Welt

    Der Iran missachtet erneut Vorschriften des Atomabkommens: Das Land will an leistungsfähigerer Technik für die Urananreicherung forschen. Interessant an der Ankündigung ist vor allem eine Bemerkung am Rande.
    Es ist eine nukleare Seifenoper, die der Iran da inszeniert. Schon lange stand die Ankündigung im Raum, die Islamische Republik werde am 6. September erklären, welche weitere Vorgabe des Atomabkommens sie als Nächstes brechen werde. An jenem Freitag folgte stattdessen wieder eine Ankündigung, derzufolge man am Samstag konkrete Schritte nennen werde: die Ankündigung einer Ankündigung. Schließlich erhöhen Ankündigungen immer die Spannung.
    Und das hat der Iran derzeit auch nötig. Denn was am Samstag dann schließlich verkündet wurde, war nicht so drastisch, wie einige Experten befürchtet hatten. Auf den ersten Blick jedenfalls. Doch der kann bekanntlich täuschen.
    Die Islamische Republik werde die Forschung an neuen Zentrifugen-Typen wieder aufnehmen, erklärte der Sprecher der iranischen Atombehörde, Behrus Kamalwandi. Die Geräte werden gebraucht, um das Mineral Uran in geeigneten Brennstoff umzuwandeln – sei es für Reaktoren oder für Atomwaffen.
    Laut dem Atomabkommen vom Juli 2015 darf der Iran lediglich Zentrifugen vom Typ IR-1 einsetzen. Deren Design beruht noch auf den Blaupausen, die das Land einst aus Pakistan erhielt, und repräsentiert im Wesentlichen den technologischen Stand der 60er- und 70er-Jahre. Mit diesen und anderen Vorschriften sollte das Atomabkommen gewährleisten, dass der Iran von der Fähigkeit zum Bau einer Atombombe mindestens ein Jahr entfernt bleibt.
    Nun wolle der Iran auch seine Forschungen an den neueren Zentrifugentypen IR-2, IR-4,- IR-5 und IR-6 fortsetzen, erklärte Kamalwandi. Das scheint zunächst nicht dramatisch, denn insbesondere die Entwicklung der Modelle 4, 5 und 6 ist noch nicht weit vorangeschritten. Und sie seien bisher nur in wenigen Prototypen verfügbar, sagt Oli Heinonen, der ehemalige Vizedirektor für Inspektionen der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA).
    Diesen Schritt haben einige Experten sogar erwartet, weil sie vermutet hatten, der Iran wolle die Eskalation derzeit nicht zu weit treiben. Brisanter aber ist die Ankündigung, wieder mit der IR-2 zu arbeiten.
    Bis zu fünfmal schneller als das alte Modell
    Die IR-2 ist die Weiterentwicklung der IR-1, und sie ist, voll funktionstüchtig, in mindestens 1000 Exemplaren im Iran vorhanden. In der Variante IR-2m kann sie Uran in der vier- bis fünffachen Geschwindigkeit der IR-1 anreichern.
    Sollte der Iran also beschließen, dass zur Forschung auch der großflächige Einsatz der Geräte gehört, dann könnte er die Einjahresdistanz zur Bombe sehr schnell auf wenige Monate verkürzen. Das gilt auch für einen anderen Schritt, mit dem der Iran an diesem Samstag erneut gedroht hat.
    Sein Land sei durchaus in der Lage, Uran auf 20 Prozent anzureichern, erklärte Kamalwandi am Samstag nebenbei. Schon beim ersten gezielten Bruch des Abkommens hatte er damit gedroht. Anschließend hatte der Iran die festgeschriebene Schwelle von 3,67 Prozent Anreicherung nur um knapp ein Prozent überschritten.
    Zur Verwendung als Sprengstoff für Bomben muss Uran zu mindestens 85 Prozent angereichert sein. Doch die ersten Schritte der Anreicherung sind die schwierigsten, sodass aus technischer Sicht bei einem Anreicherungsgrad von 20 Prozent schon neun Zehntel des Weges zum Bombenstoff zurückgelegt sind.
    Noch wagt der Iran diese Eskalation nicht. Das könnte daran liegen, dass gerade jetzt neue Verhandlungen nicht ausgeschlossen sind. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron versucht gerade, neue Gespräche mit Teheran und Washington in Gang zu bringen, unter anderem, indem er dem Iran finanzielle Erleichterungen anbietet, die die Folgen der neu verhängten Wirtschaftssanktionen der USA abfedern sollen.
    Beim G-7-Gipfel in Biarritz hatte sich US-Präsident Donald Trump mit einem solchen Schritt grundsätzlich einverstanden erklärt. Dennoch hat seine Regierung dieser Tage neue Sanktionen gegen Mitglieder der iranischen Führung verhängt. Drohungen sind schließlich auch ein Verhandlungsmittel. Für beide Seiten.
    https://www.welt.de/politik/ausland/article199867570/Iran-Teheran-kuendigt-naechsten-Bruch-des-Atomabkommens-an.html

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